Posts mit dem Label kleine Prinzessin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label kleine Prinzessin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 7. August 2012

Über die Liebe

Der kleine Prinz geht stramm auf die 7 Monate zu. 

Mit etwas über 7 Monate wurde die kleine Prinzessin krank. 
Das sind komische Gefühle, die sich da auftun. Ich konnte mich an diese tiefe, große Liebe zu einem Kind nicht mehr richtig erinnern, scheinbar. Die Liebe zur Prinzessin, sie hat sich gewandelt in den Jahren, irgendwie. Aber jetzt, dies alles noch einmal zu erleben, jedes Mal, wenn ich den kleinen Prinzen ansehe - jede Mutter weiß wovon ich rede. Das da, das ist Dein Kind, und Du würdest alles dafür tun, das es ihm gut geht. Du würdest Dein eigenes Leben geben, wenn dies den ginge. 

Die Tiefe der Liebe, die ich momentan verspüre, die bringt auch die Tiefe der Trauer und die Angst vor der Machtlosigkeit wieder hervor. Bittersweet, das wird es immer sein. Das eine geht nicht ohne das andere. 


Eine seltsame Zeit ist das. 


Ich bin froh, dass der Prinz im Winter geboren ist und alles so zu anderen Jahreszeiten passiert. 
Ich bin froh, wenn der Prinz 10 Monate alt ist, auch wenn ich immer und dann auch noch Angst um ihn haben werden. 


Freitag, 25. Mai 2012

Beim Suchen gefunden

Es steht immer ein bestimmtes Bild bei der kleinen Prinzessin. Immer wenn der Bilderrahmen zu marode wird, lasse ich es neu ausdrucken, bastel einen neuen Rahmen und bringe es zu ihr. Heute war es wieder soweit. Beim Suchen der Datei in dem Ordner mit meinen alten Handyfotos fand ich dann auch dieses hier und dachte "oh mein Gott, sie war sooooo klein!" - schließlich war sie ja bei der Geburt ganze 10 cm kleiner als der Prinz und er hat jetzt, mit 4 Monaten, ihre Größe die sie mit 8 Monaten hatte.


Mittwoch, 16. Mai 2012

Spiegelbild?

An Julius' 4. Monatsgeburtstag, 2 Tage nach der Taufe- bei der wir auch der kleinen Prinzessin gedachten- sind wir bei Sveni und Philip. Da liegt der kleine Prinz auf der Decke und dreht sich zu mir- und er schaut mich ernst an und ich traue meinen Augen nicht, denn er sieht aus wie sie. Alles, selbst die Haare. Er sieht für einen kurzen Moment nicht aus wie sie, er ist sie. Unglaublich. Er hat immer schon ein großes Maß an Ähnlichkeit mit ihr. Aber das, das war was anderes. Und auch nur für einen Moment, 

zum Innehalten, 
dann war es wieder weg.

Und ließ mich zurück, glücklich, ihr Gesicht in dieser Deutlichkeit wiedergesehen zu haben. Ich bin dankbar.